Bibelforschung: Das Buch der Bücher
............................SPIEGEL: Wir reden von einer Textsammlung von über 1400 Seiten,
die immer wieder ergänzt und umgestaltet wurde. Über welchen Zeitraum
muss man sich diesen Prozess vorstellen, mehr als tausend Jahre? .....................
Dienstag, Dezember 09, 2014
Montag, Juli 14, 2014
https://www.youtube.com/watch?v=ljZIclEIw4U
https://www.youtube.com/watch?v=ljZIclEIw4U
Veröffentlicht am 22.05.2013
Ein Vergleich:
Der
"Stellvertreter Gottes" hier auf Erden steht dem Ebenbild Jesu krass
entgegen. Es war nie Gottes Absicht uns ein sichtbares Haupt vertreten
durch den Papst zu hinterlassen. Im Glauben richten wir unseren Blick
auf Jesus im Heiligtum und nicht auf soviel Unheil was im Namen dieser
"heiligen Väter" veranstalten wurde.
Aus dem Gedicht: Der Herr und der Knecht
Sieh an dies Bild eben und Recht,
hier reitet der Herr und auch der Knecht.
Der Herr auf einem armen Tier,
der Knecht mit höchster Pracht und Zier.
Der Herr trägt eine Dornen Kron,
der Knecht ein Golden dreifach schon.
Der Herr sein Jüngern wusch den Fuß,
dem Knecht man seine Füß Küssen Muß.
Der Herr ward arm auf dieser Welt,
der Knecht hat groß gewalt und Geld.
Der Herr hat das er's Haupt hinlegt,
den Knecht man auf den Achseln trägt.
Der Herr litt hier viel Schand und Spott,
der Knecht lässt sich hier nennen Gott.
Der Herr gibt uns sein Gnad und Gunst,
der Knecht betrügt mit aller Kunst
--
Bibelverse teilweise entnommen aus:
Die Große Hörbibel, (copyright) Deutsche Bibelgesellschaft, http://www.grosse-hoerbibel.de
Der
"Stellvertreter Gottes" hier auf Erden steht dem Ebenbild Jesu krass
entgegen. Es war nie Gottes Absicht uns ein sichtbares Haupt vertreten
durch den Papst zu hinterlassen. Im Glauben richten wir unseren Blick
auf Jesus im Heiligtum und nicht auf soviel Unheil was im Namen dieser
"heiligen Väter" veranstalten wurde.
Aus dem Gedicht: Der Herr und der Knecht
Sieh an dies Bild eben und Recht,
hier reitet der Herr und auch der Knecht.
Der Herr auf einem armen Tier,
der Knecht mit höchster Pracht und Zier.
Der Herr trägt eine Dornen Kron,
der Knecht ein Golden dreifach schon.
Der Herr sein Jüngern wusch den Fuß,
dem Knecht man seine Füß Küssen Muß.
Der Herr ward arm auf dieser Welt,
der Knecht hat groß gewalt und Geld.
Der Herr hat das er's Haupt hinlegt,
den Knecht man auf den Achseln trägt.
Der Herr litt hier viel Schand und Spott,
der Knecht lässt sich hier nennen Gott.
Der Herr gibt uns sein Gnad und Gunst,
der Knecht betrügt mit aller Kunst
--
Bibelverse teilweise entnommen aus:
Die Große Hörbibel, (copyright) Deutsche Bibelgesellschaft, http://www.grosse-hoerbibel.de
Montag, Juni 23, 2014
Sonntag, April 06, 2014
Freitag, März 28, 2014
Titel der April-Ausgabe des Cicero: Judenfeind Luther
Titel der April-Ausgabe des Cicero: Judenfeind Luther
Martin Luther war ein Judenfeind. Wie wirkmächtig seine antijüdische
Schrift war, zeigt der Kriminologe Christian Pfeiffer – und verlangt
eine Aufarbeitung zum fünfhundertsten Jubiläum der Reformation
Martin Luther war ein Judenfeind. Wie wirkmächtig seine antijüdische
Schrift war, zeigt der Kriminologe Christian Pfeiffer – und verlangt
eine Aufarbeitung zum fünfhundertsten Jubiläum der Reformation
Sonntag, März 23, 2014
Katholische Kirche: Wie weit geht die Gehorsamspflicht? | ZEIT ONLINE
Katholische Kirche: Wie weit geht die Gehorsamspflicht? | ZEIT ONLINE
Katholische KircheSchwierigkeiten mit der Wahrheit
DIE ZEIT Nº 45/2013Aktualisiert 10. November 2013
11:43 Uhr
118 Kommentare
Katholische KircheSchwierigkeiten mit der Wahrheit
Dürfen Katholiken anderer Meinung sein als ihre Kirchenführung? Und was ist mit der Gehorsamspflicht? von Evelyn Finger
DIE ZEIT Nº 45/2013Aktualisiert 10. November 2013
11:43 Uhr
118 Kommentare
Donnerstag, März 20, 2014
Der Steinadler und sein Schwefelgeruch
Der Steinadler und sein Schwefelgeruch
| Papst Pius XII. – Der unselige Papst von Matthias Holzbauer Wie ein düsterer Untoter geistert er immer wieder durch die Öffentlichkeit: Papst Pius XII., den seine Nachfolger auf dem Papstthron immer wieder seligzusprechen versucht haben. Sein verhängnisvolles Schweigen zum Holocaust hat diesen Schritt bisher verhindert. Doch der Vatikan lässt nicht locker. Weshalb eigentlich? |
| Der Steinadler und sein Schwefelgeruch - Das neue Mittelalter Was der Journalist Matthias Holzbauer in jahrelanger Recherche zusammengestellt hat, ist haaresträubend. Mit Namen und Fakten belegt er, welche Kampagnen kirchliche und auch staatliche Stellen auch heute noch gegen religiöse Minderheiten vom Zaun brechen. |
Verfolgte Gottsucher Der Strom des Urchristentums in der Geschichte von Matthias Holzbauer Der Strom des Urchristentums ist in der Geschichte nie wirklich versiegt – und er strömt bis hinein in unsere Tage. Denn die Sehnsucht nach dem „Neuen Jerusalem“ war und ist nicht auszurotten. |
Strafsache Vatikan - Jesus klagt an von Uli Weyland Der gut recherchierte Geschichtsroman straft die von Papst Wojtyla aufgestellte These Lügen, dass es nur die „irrenden Söhne und Töchter“ der Kirche gewesen seien, die die kirchliche Blutspur durch die Geschichte zu verantworten haben. |
| Angeklagt: Der Papst Der Verantwortlichkeit des Vatikans für Menschenrechtsverletzungen von Geoffrey Robertson QC Deutsche Erstausgabe von The Case of the Pope, das brisante Buch des prominenten britischen Kronanwalts und international tätigen Anwalts für Menschenrechte, Geoffrey Robertson. |
Des Satans alte Kleider Sektenjagd in Deutschlandvon Matthias Holzbauer und Gert-Joachim HetzelGott ist die Wahrheit - der Satan die LügeDie Prophetin Gottes sagt aus |
Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt Der Schattenwelt neue Kleider Die Inquisition der JetztzeitDer Klimawandel und die dramatischen Veränderungen auf dem Planeten Erde sind in aller Munde. Plötzlich meldet sich auch die Kirche zu Wort, von der 30 Jahre lang zu diesem Thema nichts Nennenswertes zu hören war. |
| Weh euch Theologen! Der mutige junge Mann Jesus von Nazareth Die Diktatur des Stuhles Petri fußt auf den heidnischen Priesterreligionen von Dieter Potzel, Matthias Holzbauer u. a. Das Knäblein in der Krippe und der tote Mann am Kreuz - was haben die beiden gemeinsam? Sie können nicht reden! Ein Zufall? Sicher nicht! |
Kirche gegen Tiere Vegetarier - gottlose Ketzer? Für die Tiere, unsere Mitgeschöpfe aus Gottes Hand von Ulrich Seifert Übermäßiger Fleischkonsum, das zeigt sich in unseren Tagen mehr und mehr, ist ein schwerwiegendes Problem: Dem Menschen bringt er Übergewicht, Herzerkrankungen und weitere Krankheiten. |
Der freie Geist, der Lebensodem in allen Wesen Lebe mit mir. Ich bin ein Bewusstseinsaspekt deiner Seele Die Vielfalt und Schönheit der Natur erleben Bildband der Internationalen Gabriele-Stiftung aller Kulturen weltweit |
| Nur eine einfache Seele Der polnische Papst Bilanz eines Pontifikats von Hubertus Mynarek Aus der Reihe "Unerwünschte Bücher zur Kirchen- und Religionsgeschichte", im Jahr 2005 im Ahriman-Verlag, Freiburg erschienen. |
Die Herren im Talar noch auf dem hohen Ross ! Die beleidigte Kirche oder: Wer stört den öffentlichen Frieden? von Karlheinz Deschner |
Priester im Gegensatz zu dem Mann aus Nazareth Verrat an der Botschaft Jesu Kirche ohne Tabu von Hubertus Mynarek Der bekannte Religionswissenschaftler enthüllt als Insider unbekannte Interna der römisch-katholischen Kirche, die hinter den feierlichen Gewändern verborgen sind. |
| Kirchliche Obere verdammen - Gott, der All-Geist, nicht! Ungezählte Generationen wurden mit der Horrorvorstellung eines angeblich strafenden und grausamen Gottes gequält, der einen Großteil Seiner Kinder in eine ewige Hölle schickt. Auch heute noch verdüstert dieser Alptraum viele Gemüter und macht sie seelisch krank. Vor allem aber: All die über Jahrhunderte angehäuften Bannflüche gegen alles Nicht-Katholische sind bis heute gültiger Bestandteil der katholischen Lehre – und auch Luther lehrte die ewige Verdammnis. „Die ewige Hölle“ droht auch den eigenen Gläubigen, wenn sie auch nur an eines der Dogmen nicht glauben. |
Mittwoch, Februar 19, 2014
Samstag, Dezember 21, 2013
Wahnsinn Katholische Kirche: Zwischen Gebärmaschinen und Ohrensex | debattiersalon
Wahnsinn Katholische Kirche: Zwischen Gebärmaschinen und Ohrensex | debattiersalon
Die Sündenpfuhle der Katholischen Kirche: Geld und Frauen
Von Uta Ranke-HeinemannSonntag, Dezember 15, 2013
Biblische Detektivgeschichten | ARTE
Biblische Detektivgeschichten | ARTE
Durch die einzigartige Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus verschiedenen Forschungsbereichen beleuchtet der Dokumentarfilm zentrale Fragen der Biblischen Archäologie. Dabei werden erstmals die Ergebnisse von über hundert Jahren Textanalyse den Befunden von jahrzehntelangen Ausgrabungen im Heiligen Land gegenübergestellt. Dies soll helfen zu klären, ob das Judentum - die erste monotheistische Religion - bereits zu Abrahams Zeiten als zusammenhängende Einheit erkennbar war.
Sowohl archäologische Funde als auch biblische Belege beweisen eindeutig, dass die meisten Israeliten lange Zeit auch heidnische Götter anbeteten. Darüber hinaus glaubten viele von ihnen, Gott habe eine Frau, die ebenfalls verehrt wurde. Erst nach der Zerstörung Jerusalems entwickelten die Juden im babylonischen Exil die Vorstellung von einem einzigen universellen Gott. Und auch die fünf ersten Bücher der Bibel wurden erst während der Babylonischen Gefangenschaft, also zwischen 597 und 538 vor Christus geschrieben. Die tragische Erfahrung des Verlusts Jerusalems und die des Exils bildeten den fruchtbaren Boden, auf dem sich die beiden jahrtausendealten Grundlagen des Judentums entwickeln konnten, der Monotheismus und die Bibel. Aus diesen Elementen gingen später nicht nur Christentum und Islam, sondern die gesamte moderne Kultur hervor.
Sowohl archäologische Funde als auch biblische Belege beweisen eindeutig, dass die meisten Israeliten lange Zeit auch heidnische Götter anbeteten. Darüber hinaus glaubten viele von ihnen, Gott habe eine Frau, die ebenfalls verehrt wurde. Erst nach der Zerstörung Jerusalems entwickelten die Juden im babylonischen Exil die Vorstellung von einem einzigen universellen Gott. Und auch die fünf ersten Bücher der Bibel wurden erst während der Babylonischen Gefangenschaft, also zwischen 597 und 538 vor Christus geschrieben. Die tragische Erfahrung des Verlusts Jerusalems und die des Exils bildeten den fruchtbaren Boden, auf dem sich die beiden jahrtausendealten Grundlagen des Judentums entwickeln konnten, der Monotheismus und die Bibel. Aus diesen Elementen gingen später nicht nur Christentum und Islam, sondern die gesamte moderne Kultur hervor.
Donnerstag, Dezember 05, 2013
Staat und Kirche - Politik - ZEIT ONLINE
Staat und Kirche - Politik - ZEIT ONLINE
Staat und Kirche
So mächtig sind die Kirchen
"Es besteht keine Staatskirche." So scharf, wie es das Grundgesetz formuliert, sind Staat und Kirchen allerdings nicht getrennt. Der Staat hat den Kirchen als Institutionen mache Sonderrechte zugebilligt. Wie beide zusammenhängen, zeigt diese Infografik.Samstag, November 23, 2013
Dokumentation der Hexenverfolgung Bambergs dunkle Vergangenheit
Dokumentation der Hexenverfolgung Bambergs dunkle Vergangenheit
In Bamberg wütete die Hexenverfolgung besonders grausam: Zwischen 1612 und 1632 wurden insgesamt etwa 1000 Männer, Frauen und Kinder gefoltert und ermordet. Die Stadt arbeitet die Episode vier Jahrhunderte später auf - und stellt auch die Frage nach der Schuld.
Von Katja Auer
Donnerstag, November 21, 2013
Dienstag, Oktober 15, 2013
Keine Steuergelder für Bischöfe - Ex-SPD-Finanzpolitikerin kritisiert staatliche | Interview | Deutschlandfunk
Montag, September 16, 2013
Die Kirche, ihre Verbrechen und die Hölle auf Erden
Die Kirche, ihre Verbrechen und die Hölle auf Erden
Vorwort:
Die grausame Lehre von einer ewigen Hölle zählt zu den wesentlichen Glaubenssätzen der römisch-katholischen und der vielen evangelischen Kirchen (siehe "Der Theologe Nr. 19": Es gibt keine ewige Hölle). Ihren eigenen Anhängern, die sich an die dafür nötigen Bedingungen der jeweiligen Konfession halten, verspricht die Kirche demgegenüber einen "ewigen Himmel". Dass die Kirche aber - unabhängig von nicht beweisbaren Überlegungen über das Jenseits - schon vielfach die "Hölle auf Erden" bereitete, ist unbestritten.
Vorwort:
Die grausame Lehre von einer ewigen Hölle zählt zu den wesentlichen Glaubenssätzen der römisch-katholischen und der vielen evangelischen Kirchen (siehe "Der Theologe Nr. 19": Es gibt keine ewige Hölle). Ihren eigenen Anhängern, die sich an die dafür nötigen Bedingungen der jeweiligen Konfession halten, verspricht die Kirche demgegenüber einen "ewigen Himmel". Dass die Kirche aber - unabhängig von nicht beweisbaren Überlegungen über das Jenseits - schon vielfach die "Hölle auf Erden" bereitete, ist unbestritten.
Mittwoch, September 11, 2013
Vieles in der Bibel ist nicht Gottes Wort: Fälschungen und Widersprüche in der Bibel
Vieles in der Bibel ist nicht Gottes Wort: Fälschungen und Widersprüche in der Bibel
DER THEOLOGE Nr. 8
Wie der Teufel in der Bibel hauste
Glaubt man der Bibel, dann hätte Gott zur Zeit des Mose z. B. Völkermorde und Tieropfer befohlen. Jesus von Nazareth lehrt jedoch: "Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen" (Lukas 6, 27). Das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus. Ähnlich oder gleich lehrten bereits die Gottespropheten des Alten Testaments. Nach Jeremia hat Gott keine Tieropfer befohlen (z. B. Jeremia 7, 21-23).
Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter? Oder mehrere? Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel? Und woran kann man sich halten?
In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu dieser Frage verbindlich: "Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind
wahres Wort Gottes" (Nr. 140).Und die evangelische Kirche hat in ihren Bekenntnisschriften bis heute verbindlich festgelegt: Sowohl das Alte als auch das Neue Testament sind "einzig Richter, Regel und Richtschnur", nach welchen "müssen alle Lehren erkannt und geurteilt werden, ob sie gut oder böse, recht oder unrecht sind" (Konkordienformel aus dem Jahr 1580, Epitome, Summarischer Begriff 3.).
Wenn ein "wahres Wort Gottes" aber nicht übereinstimmt mit einem anderen "wahren Wort Gottes", dann wird dies in den Kirchen damit erklärt, dass Gott sein Denken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe, weswegen das Alte Testament durch das Neue Testament ergänzt worden sei.
Doch in der Bibel selbst steht geschrieben: "Ich, der HERR, ändere mich nicht." So heißt es im Alten Testament (Maleachi 3, 6). Und im Neuen Testament liest man: "Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräer 13, 8). Außerdem widerspricht sich die Bibel auch innerhalb des Alten Testaments und innerhalb des Neuen Testaments, wie nachfolgende Gegenüberstellungen zeigen. Und das Neue Testament erscheint dabei oft nicht "besser" ist als das Alte Testament, und es markiert bei Paulus und seinen Schülern oft sogar einen Niedergang.
Woran soll sich der Leser aber dann halten, wenn er mehr vom Gott der Bibel erfahren will oder an ihn glauben will?
Unbestritten ist: Geändert haben sich die Menschen, welche die Texte der Bibel geschrieben haben. Und man könnte fragen: Wer hat sie jeweils inspiriert? Nur der Schöpfergott, den Jesus "Vater" nannte? Oder auch ein Anderer? Vielleicht der Teufel?
Lesen Sie, vergleichen Sie und entscheiden Sie selbst, wie Sie darüber denken möchten!
Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter? Oder mehrere? Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel? Und woran kann man sich halten?
In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu dieser Frage verbindlich: "Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind
Wenn ein "wahres Wort Gottes" aber nicht übereinstimmt mit einem anderen "wahren Wort Gottes", dann wird dies in den Kirchen damit erklärt, dass Gott sein Denken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe, weswegen das Alte Testament durch das Neue Testament ergänzt worden sei.
Doch in der Bibel selbst steht geschrieben: "Ich, der HERR, ändere mich nicht." So heißt es im Alten Testament (Maleachi 3, 6). Und im Neuen Testament liest man: "Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräer 13, 8). Außerdem widerspricht sich die Bibel auch innerhalb des Alten Testaments und innerhalb des Neuen Testaments, wie nachfolgende Gegenüberstellungen zeigen. Und das Neue Testament erscheint dabei oft nicht "besser" ist als das Alte Testament, und es markiert bei Paulus und seinen Schülern oft sogar einen Niedergang.
Woran soll sich der Leser aber dann halten, wenn er mehr vom Gott der Bibel erfahren will oder an ihn glauben will?
Unbestritten ist: Geändert haben sich die Menschen, welche die Texte der Bibel geschrieben haben. Und man könnte fragen: Wer hat sie jeweils inspiriert? Nur der Schöpfergott, den Jesus "Vater" nannte? Oder auch ein Anderer? Vielleicht der Teufel?
Lesen Sie, vergleichen Sie und entscheiden Sie selbst, wie Sie darüber denken möchten!
Donnerstag, September 05, 2013
Koalition der Frommen - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste
Koalition der Frommen - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste
Koalition der Frommen
Wie viel Religion verträgt die Republik?
Sie verweigern ihren Mitarbeitern das Streikrecht – und eine gescheiterte Ehe kann zur augenblicklichen Kündigung führen. Sie fordern das Verbot von unliebsamen Karikaturen und beanspruchen Macht und Einfluss – und vor allem jede Menge Subventionen aus öffentlicher Hand. Die Rede ist von Kirchen und Religionsgemeinschaften.
Die Trennung von Kirche und Staat ist im Gesetz festgeschrieben – ebenso wie diese Sonderrechte. Die Kirchen verlieren zunehmend an Mitgliedern, ihre Bindungskraft nimmt rapide ab – ihre Privilegien scheinen ungebrochen.
Warum eigentlich? Wie viel Nähe zu Kirche und Glauben verträgt der säkulare Rechtsstaat? Wie viel Respekt, aber auch wie viel Distanz ist geboten? Ist die zweifellos zu schützende Religionsfreiheit ein Privileg ohne Grenzen? Mit welchem Recht beanspruchen die Lager der Frommen, ob nun Christen oder Muslime, Freiräume, die keiner anderen gesellschaftlichen Gruppe zugesprochen würden?
Erbitterter Streit um Beschneidung
Die Brisanz des Themas zeigte im vergangenen Jahr der erbitterte Streit um die religiös-rituelle Beschneidung. Hat hier eine Koalition der Frommen ein fragwürdiges Gesetz durchs Parlament gepaukt? Kämpfen Rabbiner, Imame und Bischöfe gemeinsam um tradierte Besitzstände? Oder geben die Religionen der säkularen Gesellschaft ein unverzichtbares Gepräge?
Das Verhältnis von Religion und Gesellschaft steht neu auf dem Prüfstand. Auffällig ist, dass es nicht mehr nur die bekannten Kritiker allein sind, die eine gar zu enge Verflechtung von Staat und Religion monieren. Selbst Papst Benedikt XVI hatte bei seinem letzten Deutschlandbesuch die "Entweltlichung" der Kirche gefordert, den Verzicht auf institutionalisierte Macht – oder wie der katholische Bestsellerautor Manfred Lütz sagt: "Die Menschen suchen nicht das kirchliche Arbeitsrecht, sie suchen, wenn überhaupt, das Spirituelle in der Kirche."
Der Film von Tilman Jens diskutiert die Kontroverse mit Politikern, ranghohen Vertretern der Kirchen, der muslimischen Verbände und des Zentralrats der Juden in Deutschland. Zu Wort aber kommen auch unbequeme Denker und Analytiker: von Manfred Lütz bis Michael Wolfssohn. Denn die Frage nach der Religion umtreibt die Republik nicht nur in Wahlkampfzeiten.
Ein Film von Tilman Jens
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